Über die letzten Tage wurden etliche Vorkommen vom Eichenprozessionsspinner (EPS) gemeldet. Wir haben an exponierten Orten, z.B. am Denkmal, am Dorfteich und am Bohnenbusch, die Bekämpfung in die Wege geleitet.
Während die Bekämpfung am Denkmal erfolgreich war und am Dorfteich wohl auch funktionieren wird, sind besonders schwer befallene und hohe Bäume wie am Bohnenbusch nicht behandelbar. Es gibt dafür leider keine Lösung. In diesem Jahr leiden alle Nachbargemeinde und Städte unter demselben Problem.
Bitte
- meidet Strecken mit Eichen bis Ende Juni nach Möglichkeit. Vermeidet besonders längere Aufenthalte in der Nähe befallener Eichen.
- schaut eure Eichen auf eigenen Grundstücken an. Die Bekämpfung obliegt dort der privaten Verantwortung und ist selber zu tragen. Wenn durch den Befall eine besondere Gefahr ausgeht, kann die Bekämpfung vom Ordnungsamt angeordnet werden.
- die Bekämpfung auf öffentlichem Grund erfolgt durch Gemeinde & Amt, sofern eine besondere Gefahr durch die Örtlichkeit festgestellt wird. Eine flächendeckende Bekämpfung ist unmöglich.
- meldet euch bei Fragen bei Julian.
Direkter Kontakt mit den Haaren des EPS ist unbedingt zu vermeiden. Die Entfernung auf eigene Faust ist ebenfalls nicht empfehlenswert und bedarf luftdichter persönlicher Schutzausrüstung. Bei Bekämpfung mit Wasserstrahl oder Feuer verteilen sich die Haare unkontrolliert in der Umgebung und verursachen auf Jahre Probleme. Atemwegsreizungen, Hautreizungen, allergische Reaktionen sind möglich und wurden z.T. auch schon nach Fahrradfahrten im Dorfgebiet gemeldet.
Bleibt vorsichtig 🐛
